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22Aug
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Unglücklicher 4. Platz unseres Herrenteams bei den österr. Meisterschaften in Kremsmünster

  • Kategorie: Faustball
  • Datum: 22. 08. 2017
  • Autor: Markus Plank

Am Samstag (19. August) fand unter äußerst schwierigen Witterungsverhältnissen die österreichische Meisterschaft der Altersklassen Frauen und Männer statt.

Unser Herrenteam schrammte in der Kategorie +35 nur knapp an einer Medaille vorbei, läppische 7 Gutpunkte fehlten am Ende zu Silber, nur 5 zur Bronzemedaille!

Der starke Regen beeinträchtigte die Sportanlage in Kremsmünster so massiv das kurzfristig der Turniermodus verändert und stark reduziert werden musste.
Das gesamte Turnier fand anstatt auf 3 nur auf 2 Spielfelder statt, man verzichtete auf die Halfinal- bzw. Platzierungsspiele, die Entscheidung brachte bereits die Vorrunde.

Um 10.00 bestritt unser Team das erste Gruppenspiel gegen SV Polizei Wien.
Nachdem es nur bedingt Möglichkeiten zum einspielen gab und man im Vorfeld kaum Trainingseinheiten bei diesen Verhältnissen absolvierte, fand man nur sehr schlecht in dieses Spiel. Nach verlorenem ersten Satz, aber eine Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft brachte den Sieg des zweiten Satzes, welcher ein Unentschieden dieser Begegnung bedeutete.

Dieses Bild zog sich aber leider durch das gesamte Turnier.
Nach Anlaufschwierigkeiten in den ersten Sätzen fand man zwar immer besser ins Spiel und konnte jede Begegnung bis zum Schluss spannend gestalten, richtig in Fahrt kamen unsere Herren aber nie.
Gegen Kremsmünster setzte es eine unnötige, am Ende entscheidende Niederlage, die einzige in diesem Turnier.Auch hier agierte man im zweiten Satz wie ausgewechselt, lag sogar bis kurz vor Satzende vorne, bevor man den Satz unglücklich herschenkte.

Die spannendste Partie, welche auch das Ballverhältnis von 23:23 wiederspiegelt, war jene gegen unsere ewigen Rivalen von Union Inzersdorf. Auch in diesem Spiel konnte der Gegner den ersten Satz hauchdünn mit 10:12 für sich entscheiden. Diese Satzniederlage gegen den unmittelbaren Konkurrenten um die Stockerlplätze bedeutete bereits den feststehenden 4. Gesamtrang.

Im für uns bedeutungslosen 2. Satz zeigte unser Team aber eine tolle Moral und konnte sogar eine komfortable 10:7-Führung erzwingen, welche man aber aufgrund mehrerer Konzentrationsfehler leichtfertig wieder verschenkte.
Die Satzverlängerung brachte aber dann doch noch den Satzgewinn und das zweite Unentschieden an diesem Tage.

„Es war unsere erste Teilnahme bei diesen Staatsmeisterschaften, und das konnte man leider auch sehen. Es waren zwar wenige, aber doch in jedem Satz, individuelle Fehler in allen Mannschaftsteilen, welche am Ende dafür ausschlaggebend waren ohne Medaille nach zu Hause fahren zu müssen. Heuer haben wir noch Lehrgeld bezahlt, wir sind aber auf den Geschmack gekommen. Nächstes Jahr attackieren wir voll und werden auf jeden Fall wieder um die Medaillenränge mitspielen“ resümiert Neo-Kapitän Andreas Freudenthaler.

So lautet auch das allgemeine Fazit der gesamten Mannschaft.Am Ende kann man mit der Performance zufrieden sein, jeder einzelne Spieler zeigte eine gute Leistung und empfahl sich für eine erneute Kadernominierung.

Spieler-Trainer Martin Bachl bilanziert und richtet den Blick bereits nach vorne: „Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend, die ungezwungenen Fehler und Unkonzentriertheiten kosteten uns am Ende eine Medaille. Vor allem die Abstimmung bei gegnerischem Service und die fehlende Spielpraxis gilt es zu verbessern.

Im nächsten Jahr werden bei den Trainingseinheiten die Zügel etwas angezogen, die Vorbereitung intensiviert und noch mehr Zeit für individuelle Spielsituationen investiert.“

 

Kader SU Hirschbach

Harald Sixt (Angriff) Andreas Freudenthaler (Angriff) Martin Bachl (Zuspiel, Abwehr) Wolfgang Ortner (Zuspiel, Abwehr) Ewald Pirklbauer (Abwehr) Roland Mayer (Abwehr)